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Film als epistemisches Ding

Markus Spöhrer

Die Hip Hop-Kultur ist seit geraumer Zeit nicht nur für die Filmindustrie von Interesse, kommerziell erfolgreich und bei einem breiten Publikum äußerst populär, sondern wurde auch von Kultur-, Medien- und Sozialwissenschaften zum Untersuchungsobjekt gemacht. Während dabei hauptsächlich der amerikanische Spielfilm im Zentrum der wissenschaftlichen Analysen stand, so sind deutsche Filmproduktionen bislang nur kaum erforscht. Die Dissertation nimmt sich dieser Forschungslücke an und erarbeitet anhand des ‚ersten deutschen Hip Hop-Films‘ – Till Hastreiters Status YO! aus dem Jahre 2004 –, ein wissenschaftliches Modell, mithilfe dessen sich der Film sowohl in Hinblick auf filmästhetische und erzählerische Aspekte untersuchen als auch in Beziehung zu (sub-)kulturellen Vorstellungen, Werten und Ordnungssystemen des Hip Hop setzen lässt. Im Zuge der Arbeit wird ebenso eine zweite Forschungslücke thematisiert und problematisiert: Die Frage danach, wie, ob und auf welcher Basis sich Hip Hop-Kultur und die entsprechenden Filmproduktionen überhaupt definieren und analysieren lassen. Damit reiht sich die Arbeit in eine wissenschaftstheoretische Tradition ein und bezieht sich ebenso auf die in den Medienwissenschaften gegenwärtig geführte Diskussion um die Frage nach der Produktion von Wissen durch Medien. Till Hastreiters Film wird daher im Rahmen der Diskussion nicht nur ein Anschauungsobjekt, an dem sich kultureller Wandel, kulturhistorische Entwicklungen und ein gewisser Publikumsgeschmack demonstrieren ließe, sondern ebenso ein ‚epistemisches Ding‘, ein Untersuchungsobjekt, das sich je nach Forschungsansatz auf ganz bestimmte Weise gestaltet, formt und ausformen lässt und mit dem sich Hip Hop-Kultur auf je spezifische Weise ‚produzieren‘ lässt.

Diese liefern in Form von Instrumenten zur Messung und Aufzeichnung, von technischen Apparaturen sowie standardisierten Modellen die Rahmenbedingungen für ein Experiment als materielle und stabile Umgebung für die Wissenserzeugung. 4 Zusammen mit den epistemischen Dingen bilden sie jene beiden Komponenten, aus welchen sich nach dem Die ästhetisch-narrativen Dimensionen des 3D-Films ...

7.51 MB DATEIGRÖSSE
9783894729936 ISBN
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Sofya Voigtuh

Film als epistemisches Ding | Hans Helmut Prinzler

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Mattio Müllers

Till Hastreiters Film wird daher im Rahmen der Diskussion nicht nur ein Anschauungsobjekt, an dem sich kultureller Wandel, kulturhistorische Entwicklungen und ein gewisser Publikumsgeschmack demonstrieren ließe, sondern ebenso ein ‚epistemisches Ding‘, ein Untersuchungsobjekt, das sich je nach Forschungsansatz auf ganz bestimmte Weise

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Noels Schulzen

Bilder, Filme, Dinge als Quellen der Medizingeschichte sche Probleme. Im Anschluss wurden alle Beiträge in Hin-blick auf inhaltliche, methodische und ethi-sche Überlegungen diskutiert. Etwaige neue Fragestellungen, die sich durch die Betrach-tung von nicht-schriftlichen Quellen erga-ben, wurden ebenso abgewogen, wie die Buy Die ästhetisch-narrativen Dimensionen des 3D-Films ...

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Jason Leghmann

[3] Ein Film informiert in gleichem Stil über Säugetiere, genauer gesagt über die ... dass auf epistemischer Ebene längst eine Synthese von Wissenschaft, Kunst ... und auf wundersame Weise verschmelzen mit diesem riesigen runden Ding, ...

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Jessica Kolhmann

07. Juni 2016. Film als epistemisches Ding. Eine Dissertation, die an der Universität Konstanz ent-standen ist. Epistemische Dinge sind – nach einer Definition des Molekularbiologen und Historikers Hans-Jörg Rheinberger – „charakterisiert durch ein gewisses Maß an Unbestimmtheit, was sie als Erkenntnisgegenstände interessant macht.“ Dies überträgt Markus Spöhrer auf den Bereich